DSL Anschluss

Ob bei Ihnen ein DSL Anschluss Sinn ergibt, hängt von mehreren Faktoren ab. Da wäre z.B. die Länge des Kabels zwischen Teilnehmer und örtlicher Vermittlungsstelle. Je länger es ist, desto großer ist die Dämpfung. Die DSL-Signale werden schächer. Ist zudem der Durchmesser der Leitung ein geringer, dann steht es ebenfalls schlecht um die Übertragungsgeschwindigkeit von DSL.

Wenn viele Teilnehmeranschlüsse auf eine Vermittlungsstelle kommen, verstärkt dies die Interferenzen zwischen den einzelnen Verbindungen, was sich ebenfalls wieder negativ auf die Qualität der DSL-Verbindung auswirkt. Die örtliche Vermittlungsstelle sollte außerdem mit außreichend vielen Ports für DSL ausgestattet sein und über Kupferkabel als Verbindung zu den einzelnen Anschlüssen verfügen.

Nötige Technik

Für das DSL anschließen braucht man zunächst einmal einen Splitter, welcher die Telefon- von den DSL-Signalen trennt. Er wird auf die Telefondose gesteckt. An den Splitter wird das DSL-Modem oder der Router angeschlossen. Router sind nötig, wenn Sie von mehreren Rechnern aus auf das DSL zugreifen wollen.

Wer keine Lust hat, durch die gesamte Wohnung Kabel zu verlegen, aus welchen Gründen auch immer, kann sich einen WLAN-Router zulegen. Der überträgt dann die Signale über Funk. Dann bleibt einem zwar der Kabelsalat erspart, dafür lässt aber manchmal die Verbindung zu Wünschen übrig.

Die richtige Geschwindigkeit wählen

DSL-Anschlüsse gibt es mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Wer nur wenig im Internet unterwegs ist, dabei aber nicht auf einen schnellen Seitenaufbau verzichten will, für den reicht ein DSL 2000 Anschluss vollkommen aus.

Wer hingegen Internettelefonie betreiben, Audio- und Video-Streams und große Dateien herunter laden will (am besten natürlich alles gleichzeitig), der sollte auf einen DSL 6000 Anschluss setzten. Dies gilt erst recht, wenn man sich den Anschluss mit mehreren Personen im Haus teilen muss. Der Anschluss von DSL 16000 wird nötig, wollen Sie Triple Play in Anspruch nehmen.